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Power Automate trifft KI: Wenn Agents die Routine übernehmen

Klassische Workflow-Automatisierung folgt starren Regeln: wenn dies, dann das. Das funktioniert gut für eindeutige Abläufe — und scheitert, sobald Eingaben unstrukturiert sind oder Ausnahmen auftreten. Genau hier setzen KI-Agents in Microsoft Power Automate an.

Vom Trigger zum Urteil

Ein klassischer Flow erkennt, dass eine Rechnung eingegangen ist. Ein KI-gestützter Flow versteht zusätzlich, was darin steht: Beträge, Belegnummern, Abweichungen. Statt jede Sonderregel manuell zu pflegen, übernimmt das Modell die Interpretation — der Flow bleibt schlank.

In der Praxis heißt das: weniger manuelle Nacharbeit, höhere Datenqualität und ein Tagesbetrieb, der auch bei Lastspitzen stabil läuft.

Worauf es ankommt

  • Klein anfangen. Ein einzelner, klar abgegrenzter Prozess schlägt das große Ganze.
  • Mensch im Loop. Kritische Entscheidungen brauchen weiterhin eine Freigabe.
  • Nachvollziehbarkeit. Jeder Lauf sollte protokolliert und reproduzierbar sein.

Automatisierung ist kein Selbstzweck — sie soll Risiken senken und Menschen von Routine entlasten. Mit KI-Agents wird der Bereich der automatisierbaren Aufgaben deutlich größer.

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